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Staatliche Regelschule Kerspleben

- eine Schule mit Chancen für alle-

Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür

bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

John Ruskin (1819-1900)

 

 

 

1. Aufgaben und Ziele unserer Regelschule

Die Thüringer Regelschule hat sich erfolgreich entwickelt und über die Landesgrenzen hinaus Beachtung gefunden. Sie ist das Kernstück des Thüringer Schulsystems, denn sie sichert für zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler eine theoretisch fundierte, aber gleichzeitig praktisch und lebensnah orientierte Schulbildung.
Die Staatliche Regelschule Kerspleben setzt sich zum Ziel, jede Schülerin und jeden Schüler im Rahmen der eigenen Möglichkeiten bestmöglich zu fordern und fördern. Dabei stehen fachbezogene inhaltliche Ansprüche des Unterrichts gleichberechtigt neben erzieherischen Zielen.

Ziel unserer Arbeit ist, die Schülerinnen und Schüler zu berufs- und studienbezogenen Abschlüssen zu führen. Nach persönlicher Eignung können Schülerinnen und Schüler den Hauptschulabschluss, den qualifizierten Hauptschulabschluss oder den Realschulabschluss erwerben.

Im Vordergrund steht die Vermittlung einer soliden Grundausbildung, verbunden mit der Fähigkeit der Schüler, diese auch fächerübergreifend bei der Lösung komplexer Aufgabenstellungen anwenden zu können. Dabei wird in allen Fächern ein starker Praxisbezug hergestellt, was besonders das Lernen für unsere Hauptschüler erleichtert.
Die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Berufsfindung ist uns ein besonderes Anliegen. Das Lösen der Probleme bei Berufswahl und Arbeitsplatzsuche sowie bei der Wahl einer weiteren Schullaufbahn erfordert helfende Unterstützung durch die Schule. Dafür arbeitet unsere Schule mit vielen Firmen in den Regionen Erfurt und Sömmerda eng zusammen. Zweiwöchige Praktika in den Klassen  7 bis 9 und ein einwöchiges Praktikum in der 10. Klasse unterstützen bei der Berufsfindung. Kontakte unserer Schule mit der Bundesagentur für Arbeit erweitern unser Angebot zum Berufseinstieg.

Die Herausforderung an ein modernes Bildungssystem setzt unsere Regelschule im konstruktiven Umgang mit  unterschiedlichen Leistungen unserer Schüler um. Wir fördern Spitzenleistungen, bei Schwächeren wirken wir frühzeitig entgegen.

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen die Schule auch als Lebensraum erfahren und schätzen. So können sie gemeinschaftliches Zusammenleben und Teamfähigkeit erlernen.  Zentrale Stellung nimmt die Erziehung unserer Schüler gegen Gewalt und Fremdenhass ein. Dafür wurde unsere Schule im Mai 2004 mit dem Titel „ Schule gegen Rassismus- Schule mit Courage“ ausgezeichnet.

 

 

2. Überblick

Schultyp

Weiterführende, allgemeinbildende Schule der Sekundarstufe 1; Teilintegriertes System mit zwei Bildungsgängen. Aufnahme nach erfolgreichem Besuch der Klassenstufe 4.

Gliederung

1. Orientierungsphase  - Klassenstufen 5 und 6

Kennenlerntage in Klasse 4 an der Regelschule ; Gemeinsamer Unterricht für alle Schüler; 1. Fremdsprache (Englisch) ab Klassenstufe 5; Basiskurse in der 2. Fremdsprache (Russisch); Klassenfahrt in Kl. 6 als Medienprojekt

2. Bildungsgang auf den Hauptschulabschluss bezogen

Klassenstufen 7 bis 9 mit freiwilliger staatlicher Abschlussprüfung Ende 9, Schwerpunkte Deutsch, Mathematik, WT/HW; Besondere Vorbereitung auf die Berufswahl

3. Bildungsgang auf den Realschulabschluss bezogen

Klassenstufen 7 bis 10 staatliche Abschlussprüfung Ende Klasse10; individuelle Schwerpunktsetzung im Wahlpflichtunterricht durch die 2. Fremdsprache (Russisch) oder Natur und Technik oder Sozialwesen oder Darstellen und Gestalten

Sprachenfolge

1. Fremdsprache
2. Fremdsprache (optional)

Englisch (ab Kl. 5)
Russisch (ab Kl. 7)

Besondere Angebote

Wahlunterricht (AGs)

Berufsvorbereitung; Betriebsbesichtigungen, Betriebspraktika, Berufsberatung, Bewerbertraining; Projektunterricht; Streitschlichter; Schulkochwettbewerbe; Teilnahme an naturwissenschaftlichen und sportlichen Wettbewerben, Schuljugendarbeit,  Schullandheimaufenthalte; Zirkusprojekte;

 

3. Schulprogramm

Unser Schulprogramm soll als grundlegendes pädagogisches Konzept für den Unterricht und die Erziehung an unserer Schule helfen, die Qualität der schulischen Arbeit zu sichern. Dieses Konzept ist erweiterbar und veränderbar.

 

 WIR - DU - ICH: Gemeinsam in familiärer Atmosphäre Zukunft schaffen

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Es ist uns wichtig, dass alle am Schulleben Beteiligten zur aktiven Mitarbeit bereit sind, auch über den Unterricht im engeren Sinn hinaus. Dabei spielt das Bemühen um eine Atmosphäre der Zusammenarbeit und des Teamgeistes eine wesentliche Rolle.

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Die Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik ist wichtige Voraussetzung für das schulische Zusammenleben. Sie erfordert ein umsichtiges Miteinander von Lehrern, Schülern und Eltern. Um diese Voraussetzung zu verwirklichen, ist es unser Ziel, die Schüler zu Fairness, Toleranz und Zivilcourage zu führen.

Wir wollen:

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eine berufsorientierte Schule im Grünen sein, die dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gerecht wird

-

zu Toleranz und verantwortlichem Handeln in Schule und Gesellschaft erziehen

-

fachliches Wissen vermitteln

-

die persönliche und soziale Entwicklung der Schüler und Schülerinnen fördern.

 

3.1 Unser Schulprofil:

 

I. Sicherung einer soliden Grundausbildung

II. Gemeinsames Lernen

III. Beruforientierung

IV. Regelschule und ihre Partner

- Flexible Stundentafel
- Förderung einzelner  Schüler
- praxis- und problemorientierter Unterricht
- Arbeit mit neuen Medien
- „Das Lernen lernen“  (Lerntipps); Lernprobleme; Ordnung und Organisation; Zuhören und Gesprächsregeln)

 

 

 

- Binnendifferenziertes

Lernen
- projektorientierter Unterricht
- Realisierung individueller Lern- und
Trainingsprogramme
- praxis- und  projektorientierte
Unterrichtsformen
- handwerkliche, hauswirtschaftliche,
technische und kreative
Unterrichtsinhalte

 

 

- Analyse persönlicher Stärken  und Schwächen
- Berufswahlpass
- Berufspraktika
- Berufsberatung
- Projekt  Berufsstart
- Projekte mit  Betrieben
- Bewerbungstraining
- Hilfe bei der Berufsfindung
- Ausbildungsplatzvermittlung
- Kooperation mit Ausbildungsbetrieben
- Besuch von Ausbildungsmessen
- Schülerfirmen

 

 

- Elternarbeit
- Zusammenarbeit mit der Grundschule
- Zusammenarbeit Schule-Wirtschaft
-Zusammenarbeit mit Berufsbildenden Schulen
- Kooperatives Zusammenarbeiten mit
der Gemeinde und deren Vereinen
- Erste-Hilfe-Kurs
- Zusammenarbeit mit den Sportvereinen
- Verkehrserziehung mit dem ADAC

 

"Fördern durch Fordern“

„Die Arbeit am Stoff ist wichtiger als der Stoff selber“

„Sind die Visionen groß, dürfen die Schritte dorthin auch klein sein.“

„Unsere Schule ist für uns nicht nur ein Raum zum Lernen, und der Raum zum Lernen ist für uns nicht nur unsere Schule.“

 

3.2  Ziele/Vorhaben/Arbeitsschwerpunkte

 

Im Deutsch- und Fremdsprachenunterricht werden  die in der Grundschule erworbenen Verstehens- und Verständigungsfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler weiterentwickelt. Diese sollen  zunehmend eine sprachliche Handlungsfähigkeit erwerben, die es  erlaubt, sich in verschiedenen Situationen mündlich als auch schriftlich angemessen und zielgerichtet zu verständigen.

 

 

- das Beherrschen standardisierter Text- und Gesprächsformen unter Berücksichtigung der Rechtschreibung und Zeichensetzung im schriftlichen Bereich

- die Lesemotivation der Schüler fördern - Durchführung und Teilnahme an Lesewettbewerben

- unterschiedliche Textarten im Hinblick auf Aufbau, Gestaltung, Wirkung und Intention kennen lernen

- den angemessenen Umgang mit verschiedenen Medien wie Buch, Lexika, Presse Arbeitsblatt, Bild, Video- und Audioquellen,  PC,... kennen lernen

- Theaterbesuche

- virtueller Stadtrundgang durch London in engl. Sprache (Aufführung: Tag den offenen Tür)

 

Schwerpunkte :

- Die Schülerinnen und Schüler sollen im naturwissenschaftlichen Unterricht verschiedene Methoden lernen, u.a. Phänomene beobachten und beschreiben; Problemstellungen erkennen; Vermutungen äußern

- Vorschläge für Problemlösungen nennen; Vermutungen durch Untersuchungen, Experimente, Textarbeit etc. überprüfen und  Ergebnisse formulieren und präsentieren

- Schuleigene Mathematikolympiade

- Teilnahme am Känguruwettbewerb

- Teilnahme am Solarwettbewerb der Stadtwerke Erfurt

- Umsetzung eines lebensverbundenen Unterrichts

 

Durch  praxis- und problemorientierten Unterricht übertragen wir frühzeitig den Schülern Verantwortung  als Grundlage für das Berufsleben . In Schülerfirmen (Pausenversorgung; Getränkeverkauf usw.) werden Schüler an unternehmerisches Denken herangeführt.  Mit dieser Methodik begreifen Schüler wirtschaftliche Abläufe und Prozesse besser. Durch  Integration der Hauptschüler in vielen Bereichen schaffen wir  vielfältige Erfolgserlebnisse.

 

Schwerpunkt:

- Gründung verschiedener Schülerfirmen

- Teilnahme an Technikmessen und Wettbewerben

- Treffen Schule und Wirtschaft

- Mitgestaltung des Kersplebener Weihnachtsmarktes und Verkauf eigener Erzeugnisse

 

Im ökologischen Bereich arbeiten  Schülerinnen und Schüler aktiv bei der  Gestaltung unseres Außenbereiches

Schwerpunkte :

- Bau eines Baumhauses im Schuljahr 2006/07 durch die Klasse 6 (ein „ Miniformat“ des Baumhauses wurde schon aus selbst gestalteten  Materialien angefertigt)

- Arbeiten am Kräuterbeet und unserer Vogelvoliere

- Projekte an unserem Backofen

 

Die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Berufsfindung ist für uns Schwerpunktaufgabe . Vom praktischen Arbeiten über soziale Erfahrungen bis hin zu Einblicken in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten unsere Schülerinnen und Schüler vielfältige Lernchancen. Die Qualifizierung für den Arbeitsmarkt ist und bleibt wichtigster Bestandteil unseres Unterrichtskonzepts und der gesamten Arbeit an unserer Schule, die durch viele Partner unterstützt wird: u.a.:

- AOK; Barmer; Berufsberater des Arbeitsamtes; Gewerbeverein; Förderverein; Firmenausbildungsverbund;
Ortsbürgermeister; Heimat und Geschichtsverein und Vertreter der Betriebe des Gewerbegebiets

Seit 2003 nehmen wir am Projekt „Berufsstart“ teil. Zu Beginn der 7. Klasse wird in einem Kompetenztest ermittelt, in welchen Bereichen die Stärken aber auch Schwächen eines jeden einzelnen Schülers liegen. Die Schüler haben die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder (Farben; Büro; Holz; Metall; Hauswirtschaft / Florales) kennenzulernen und sich selbst auszuprobieren. Im Auswertungsgespräch zwischen  Bildungsbegleiter, Schüler und Eltern werden die Ergebnisse gewertet und Festlegungen für schulische Leistungen und das Kennenlernen anderer Berufsfelder getroffen. In weiteren Betriebspraktika sammeln die Schüler Erfahrungen in speziellen Ausbildungsbetrieben und überprüfen hier, ob sie in diesem Berufsfeld  sich für eine Ausbildung entscheiden wollen. In unserem Gewerbegebiet Kerspleben haben wir die Möglichkeit für Betriebsbesichtigungen, bei denen die Schüler spezielle Aufgabenstellungen erhalten, in denen sie sich mit Berufs- und Betriebsstrukturen auseinandersetzen müssen.

 

 

 Schwerpunkte:

- 3x fünftägiges Ausprobieren in verschiedenen Berufsfeldern ( Orientierungsbausteine I bis III )

- zwei fünftägige Betriebspraktika in den Klasse 8 und 9

- ein fünftägiges Betriebspraktikum in Klasse 10

- Berufswahlpass

- Berufsberatung ( monatlich an unserer Schule )

- Besuch von Ausbildungsmessen

- Bewerbungstraining

- Vorstellung landwirtschaftlicher Berufe

- Unterstützung bei der Lehrstellensuche durch den Bildungsbegleiter

 

Mit  Einzug der  Informations- und Kommunikationstechnologien in nahezu alle Bereiche des Lebens und der damit verbundenen Übernahme des Faches Informatik in den Unterricht  vermittelt die Staatliche Regelschule Kerspleben  Medienkompetenz. Unser neues Computerkabinett bietet dazu beste Voraussetzungen den PC als modernes Arbeitsmittel einzusetzen.

 

 

- Grundlagen der Datenverarbeitung unter Verwendung von Programmen der Textverarbeitung (Word); der Tabellenkalkulation (Excel); der Präsentation(PowerPoint) und der  Gestaltung (Publisher und Corel).

- Erstellen eigener Bücher; Kalender und Plakate

- Bearbeitung und Pflege der Schulhomepage

- Internetführerschein

- Bearbeitung und Zusammenstellung der Ortschaftszeitung

- jährliches Medienprojekt (Film; Hörfunk und Presse) der Klasse 6

 

Um einen sanften Übergang von der Grundschule zur Regelschule Kerspleben und eine Angleichung der Lernvoraussetzungen für die Kinder aus  verschiedenen Grundschulen zu gewährleisten, verlangen unsere besondere Aufmerksamkeit.

 

 

- 1 „Schnuppertag" für die Grundschüler der 4. Klassen

- Informationstage für Eltern und Schüler (Tag der offenen Tür, Elternabend)

- Beratung des Schulleiters am Elternabend zur Wahl der Schulform

 

Zur Verwirklichung des Sportunterrichts stehen uns nach der Sanierung der Turnhalle optimale räumliche Voraussetzungen zur Verfügung. Neben dem Bewegungshandeln bietet der Sportunterricht ein geeignetes Lernfeld für die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Gemeinsames Arbeiten in der Gruppe, Kooperation, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und aktiv soziale Beziehungen mitgestalten zu können sind Fähigkeiten, die im erziehenden Sportunterricht unserer Schule entwickelt werden.

 

 

- schulinterne und außerschulische Wettkämpfe

- Sportfest 

-  Ablegen des Sportabzeichens

Im Projekt „Zirkus“ lernten unsere Schüler Teamgeist, Verantwortung und Geschick. Zusätzlich waren sie für die Versorgung der Tiere verantwortlich. Das Projekt hatte einen großen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung vieler Schüler. Im April 2008 wurde das Projekt an unserer Schule in Kooperation mit den Grundschulen Kerspleben wiederholt.

 

 Fazit:

Das Schulprogramm ist ein mittelfristiges Arbeitsinstrument für Lehrer, Eltern und Schüler. Es  wird permanent aktualisiert und konkretisiert . Alle Beteiligten bekennen sich zur inhaltlichen Erfüllung dieses Programms. Es  ist die Aufgabe der Zukunft , in den einzelnen schulischen Gremien  Kontinuität,  Motivation  und Weiterentwicklung der Staatlichen Regelschule Kerspleben gemeinsam zu fördern und sicherzustellen.